Röntgendiagnostik
Die Röntgendiagnostik stellt einen grundlegenden Pfeiler der Zahnmedizin dar. Röntgenbilder sind für die Diagnostik von Zwischenraumkaries, die Beurteilung von vorhandenen Füllungs- oder Kronenrändern, die Begutachtung des Knochenabbaus, den Zustand der Wurzelspitze, Kontrollen bei Wurzelkanalbehandlungen, die Zahnersatz-Planung, zur Betrachtung anatomischer Strukturen bei nötiger Entfernung von Zähnen, in der Kieferorthopädie und Implantologie unersetzlich!
Alle 2 Jahre kann (bei ausreichender Indikation) mit Hilfe sogenannter Bissflügel-Aufnahmen der Zustand der Zahnzwischenräume und die Restaurationsränder kontrolliert werden, welche optisch nicht einsehbar sind.
Wir bieten außerdem 2D-Panorama-Aufnahmen und 3D-Röntgenaufnahmen (DVT) für Implantationen oder bei besonderen chirurgischen oder endodontischen Fällen an.
Die Strahlenbelastung im zahnmedizinischen Röntgen ist durch das digitale Röntgen auf ein Minimum reduziert worden. Die Strahlenbelastung beträgt bei einem Zahnfilm (einer Einzelaufnahme) ca. 5 μSv. Zum Vergleich: Die natürliche Strahlenbelastung (Strahlung aus dem Weltall oder dem Boden) in Deutschland beträgt im Mittel 2,1 mSv also entsprechend der Belastung von ca. 400 Zahnfilmen. Eine zahnmedizinische 3D-DVT-Aufnahme bringt im Mittel ca. eine Belastung von 100 μSv mit sich. Dies entpricht 1/21 der natürlichen jährlichen Belastung oder der Belastung durch einen Interkontinentalflug (Hin- und Rückflug). Mehr Infos
Ungeachtet dessen ist uns der verantwortungvolle Umgang mit Röntgenstrahlung von besonderer Bedeutung und es werden Röntgenaufnahmen nur bei rechtfertigender Indikation angefertigt, wenn der mögliche Nutzen den möglichen Schaden überwiegt.