Lachgassedierung

Lachgas stellt eine absolut sichere, kurzzeitige und unkomplizierte Sedierungmethode dar. Nach dem  Einatmen wirkt es analgetisch (schmerzlindernd), anxiolytisch (angstlösend) und sedierend (bewusstseinseintrübend).

Die Vorstellung, dass es sich bei medizinischer Anwendung von Lachgas um ein gefährliches Narkosemedikament handelt, ist nicht mehr aktuell. Lachgasgeräte sind heutzutage bei 70% Lachgaszufuhr abgeregelt, dadurch bleibt stets eine Sauerstoffzufuhr von mindestens 30% gewährleistet. Dies ist ein höherer Sauerstoffanteil als in der Umgebungsluft. Es besteht also kein Risiko einer Lachgas-Überdosierung und die Nebenwirkungen sind sehr gering im Vergleich zu anderen Medikamenten.

Ein weiterer Vorteil ist, dass das Bewusstsein unter Lachgas lediglich eingetrübt ist und zu jeder Zeit eine Kommunikation mit dem Behandlungteam möglich bleibt.

Durch das Einatmen und unverändertes Ausatmen des Lachgases, ohne Verstoffwechselung im Körper, ist sowohl ein schneller Wirkungseintritt, als auch eine schnelle Rückkehr des vollen Bewusstseins in unter 2 Minuten möglich. Schon nach 15-30 Minuten ist auch die Teilnahme am Straßenverkehr wieder erlaubt. Beachten Sie jedoch, dass die Verkehrstüchtigkeit durch andere Medikamente beeinträchtigt sein kann.

Lachgas