Füllungstherapie

Wenn trotz unserer und Ihrer Bemühung eine Karies entsteht, muss die angegriffene, weiche und infizierte Zahnhartsubstanz entfernt werden. Ziel ist es dabei immer, möglichst viel gesunde Zahnsubstanz zu erhalten und nur so wenig wie nötig zu entfernen. Nach der Kariesentfernung benötigt der Zahn eine Füllung. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen den klassischen, sogenannten plastischen Füllungen und Inlays.

 

Plastische Füllungen
Die typischen plastischen Füllungen werden direkt am Zahn modelliert. Das Material ist zunächst formbar und härtet anschließend im Mund aus. Lange Zeit stellte das Amalgam das Standardmaterial zur Füllungstherapie dar. Amalgam wurde jedoch zum Jahr 2025 EU-weit verboten und nun tritt die Zementfüllung an seine Stelle. Eine Alternative dazu sind Composite, auch Kunststofffüllungen genannt. Kunststofffüllungen werden im Gegensatz zu Glasionomerzement mit einem speziellen Kleber am Zahn befestigt und stellen eine stabilere, haltbare, ästhetisch wertvollere und besser polierbare Füllungsvariante dar.

 

Inlays
Anders als die plastischen Füllungen werden Inlays außerhalb des Mundes hergestellt. Dazu wird die Form des Zahns exakt erfasst und anhand dieser Vorlage wird im zahntechnischen Labor ein passgenaues Werkstück gefertigt. Dieses wird dann in den Zahn eingeklebt. Ein Inlay ist also wie ein maßgeschneidertes Puzzlestück für den Zahn. Inlays sind in der Regel aus Gold oder Keramik.

 

Wir beraten Sie gerne und treffen mit Ihnen gemeinsam die für Sie richtige Wahl des Füllungsmaterials.

Füllung Frontzahn bearbeitet 2026